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Kategorie der abstrakten: Essays über Philosophie
Zur Ethik der Naturwissenschaft anhand der Bücher Kipphardt, Heiner: In der Sache J. Robert Oppenheimer; Zuckmayer, Carl: Das kalte Licht thumb image "Rudi Pernkopf" Zur Ethik der Naturwissenschaft Anhand der Bücher "In der Sache J. Robert Oppenheimer" von H. Kipphardt und "Das kalte Licht" von Carl Zuckmayer Wie halten es Wissenschafter mit der Ethik bei ihrer Arbeit? Meist spricht man nur von den Auswirkungen der Forschungsarbeiten und deren Ergebnissen, aber nicht vom Nachdenken der Menschen, die die Forschungsergebnisse erzielen. Man spricht nicht von ihrer Reflexion darüber, was die Ergebnisse bei den Menschen bewirken können. Als zum Beispiel während des Vietnam-Krieges tausende Menschen durch Napalm starben, wurde der Erfinder der Napalmbombe gefragt, was er denn empfunden habe, als er sah, daß durch seine Erfindung so viele Mensachen zu Grunde gingen. Seine Antwort auf die Frage ist bezeichnend für das Verhältnis zwischen Wissenschafter und Ethik: "Ich bin ja nur ein Wissenschafter!" Dies ist die übliche Antw

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Zum Wesen der Mystik thumb image Philipp Gmür, Jg. 1, Gr. 2. Zum Wesen der Mystik Die Entstehung der deutschen Mystik ist mit dem Untergang des Rittertums ,mit der langsamen Entwicklung der städtischen Kultur und mit der Krise der zwei damaligen Mächte: des Papst- und des Kaiserreiches. Die hierarchisierte Kirche löst Widerstand beim Sektierertum und häretischen Bewegungen aus, die eine radikale Reform des religiösen Lebens anstreben, und schürt die Unzufriedenheit bei einer großen Anzahl Gläubiger. Die Rolle des religiösen Erfahrens geht verloren, der Glaube verliert evangelische Einfachheit zu bedeuten. Die hervorragenden Errungenschaften der Scholastik verlieren an Bedeutung und werden zu exklusiv, um den Geist der Gläubigen zu nähren und zu beleben. Das große Bedürfnis für religiöse Erfahrung findet bei den von bestimmten Gruppen verkündeten Ideen und Prinzipien, die für alle verständlich sind,

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Zufall und Notwendigkeit thumb image "Christian" Zufall und Notwendigkeit Die Natur und der Mensch wurden nicht immer als zwei von einander unabhängige Dinge betrachtet. Der Mensch galt in vielen Kulturen als schicksalhaft in die Natur eingebunden, wobei er dem Willen von Göttern und mythischen Figuren hilflos ausgesetzt war. Die ersten rationalen Fragen der vorsokratischen Naturphilosophen galten der Beschaffenheit und dem Ursprung der Außenwelt, der Natur als Inbegriff alles Irdischen, das der Mensch zu vernehmen in der Lage ist. Diese frühe Naturphilosophie wendete sich von der alten Mythologie ab und stellte sich die Welt und das Leben als einen komplizierten Mechanismus vor, der jedoch nach unveränderlichen Gesetzen abläuft. Am Anfang dieser Bewegung stand der griechische Philosoph Thales von Milet. Neben diesen grundlegenden Annahmen ging man noch davon aus, dass die Vielfalt aller Erscheinungen in der (beob
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