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zugunsten der Bauern.


Im Bürgerkrieg nach 1945 konnte Mao Tschiang Kai-schek endgültig nach Taiwan ver­treiben und 1946 die Chinesische Volksrepublik ausrufen. Tschiang Kai-schek flüchtete mit seiner Nationalarmee und über 3 Millionen Zivili­sten im Gefolge nach Taiwan. Am 4. Oktober 1949 wurde dort die Republik China ausgerufen.


Die 20 Millionen Taiwanesen leben in einer Präsidialrepublik und gestalteten ihr Land zu einer Wirtschaftsgroßmacht, die sich auf die Produktion von High-Tech-Produkten spezialisiert hat.

Mao und seine Anhänger begannen nun, mit großen revolutionären Kampagnen ihre Macht in dem Riesenreich durchzusetzen und auszubauen. Zunächst kam es zur Liquidierung der Großgrundbesitzer.


Mao nahm nun die längst überfällige Reform der Landwirtschaft in Angriff; das Land wurde kollektiviert. 1955 fasste man etwa je 200 Familien zu ,,sozialistischen Produk­tionsgenossenschaften“ zusammen, die Ernte wurde unter allen aufgeteilt. Nach sowjeti­schem Muster gab man zunächst dem Aufbau der Schwerindustrie den Vorrang, was aber eine massive Landflucht und drohende Hungersnöte zur Folge hatte. Überstürzt legte man ab 1958 127 Millionen Bau­ernhaushalte zu 26 000 Volkskommunen zusammen. Jeder musste sein Privateigentum, sein Haus, seinen Garten der Allgemeinheit übergeben. Die alten Großfamilien löste man auf, die Frauen wurden in die Produktion völlig einbezogen. Die Volkskommune stellte die ,,neue Grundeinheit der sozialistischen Gesellschaftsstruktur“ dar, sie diente nicht nur der landwirtschaftlichen Produktion, sondern war auch die neue Verwaltungseinheit mit eigenen Werkstätten, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Altersheimen.


Der „Grosse Sprung“ war ein Misserfolg. Die Industrieproduktion ging stark zurück. Missernten zwangen China zu Getreideeinkäufen in den USA. Die KPCh tat einen Schritt zurück. Die Bauern durften wieder im Familienkreis essen und erhielten wieder 5-10% des Bodens als Privateigentum.





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