Kategorie der abstrakten: Technik


Georg Molzer 1HDD 3D-Grafikkarten GDV-Hardware

3D-Grafikkarten



Einleitung:

3D-Grafikkarten haben in erster Linie den Zweck, den Hauptprozessor beim Darstellen aufwendiger dreidimensionaler Szenarien zu entlasten. Sie übernehmen dabei einen Großteil der Berechnungen, für die sonst die CPU zuständig wäre und sorgen somit für wesentlich schnellere Berechnungen. Die Karten haben sich bislang in zwei differente Gruppen unterteilt:

  1. In die reinen Addon-Karten (Alte GK bleibt im Rechner, 3D-Karte wird dazu gesteckt und über ein sog. „Loop-Kabel“ (à Durchschleifkabel) mit ihr verbunden). Zu diesen Vertretern gehören die schon etwas älteren Karten von 3dfx mit VooDoo I und VooDoo2 Chipsatz

  2. Die 2D/3D-Kombikarten. Wie der Name sagt, beinhalten sie sowohl einen 2D- als auch einen 3D-Teil. Ihnen gehört wegen der einfacheren Handhabung die Zukunft. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Karten mit VooDoo3- und Riva TNT/TNT2 Chipsatz.


Geschichte – Heute - Morgen:

Geschichte:

Bis zum Jahre 1996 tat sich in der Branche kaum etwas. Dann nämlich kam der VooDoo I auf den Markt und war ein riesiger Erfolg. Er war so beliebt und gut, dass er gleich 2 folgende Generationen übersprang. Es folgten immer wieder klägliche Versuche von anderen Herstellern, den Erfolg von 3dfx’ VooDoo I nachzumachen. Die meisten scheiterten. Aber nVidia konnte mit seinem Riva128 doch einen wirklich guten Chip auf den Markt bringen, der – anders als sein 3dfx-Konkurrent – eine 2D/3D-Kombikarte war. 1998 war der Durchbruch der 3D-Beschleuniger: In diesem Jahr erschienen der VooDoo2 (3D), der Banshee (2D/3D) und der sehr erfolgreiche Riva TNT (2D/3D). All diese Karten bestachen durch enorme Bildqualität und nie zuvor gewesener Geschwindigkeit. Doch es würde nicht lange dauern, bis noch viel bessere Karten auf den Markt kämen...

Heute:

Nach VooDoo3 und Riva TNT2 sind die momentan innovativsten 3D-Beschleuniger jene mit nVidia’s Geforce 256 Chip. Dieser versteht es, dem Hauptprozessor noch weitere Arbeiten, wie das Berechnen von Licht- u. Spiegelungseffekten oder die von der Geometrie eines Körpers, abzunehmen. Daraus folgt eine noch schnellere Darstellung bei gleichzeitig geringerer Anforderung an den Hauptprozessor.

Morgen:



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