Kategorie der abstrakten: Biologie


Säugling übertragen werden.


Im Urin, Kot, Speichel und Tränen befinden sich nur geringe Virusmengen. Daher kann über diese Körperflüssigkeiten, nach allem, was man bis heute weiss, keine Ansteckung erfolgen. Bei Bluttranfusionen besteht bei vorschriftsmässiger, ärztlicher und pflegerischer Arbeitsweise nur ein äusserst niedriges Risiko, mit HIV infiziert zu werden. Dieses Risiko folgt aus der sogenannten “Diagnostischen Lücke”: Hat sich ein Blutspender kurze Zeit vor der Blutspende infiziert, so wird der HIV-Test, der natürlich von jedem Transfusionsblut durchgeführt wird, seine Neu-Infektion nicht erfassen, da der Mensch noch keine Antikörper gebildet hat.



5) Wer ist besonders gefährdet?


In Deutschland z.B. gibt es zur Zeit um 70‘000 HIV-Infizierte. Man sagt, dass es viel mehr homo- und bisexuelle Männer gibt, die mit Aids angesteckt sind. Es gibt viele Gründe, wieso es mehr homosexuelle Männer als andere Männer gibt, die mit Aids infiziert werden. Da die Darmschleimhaut besonders verletzlich ist, kann beim Analverkehr leicht eine Ansteckung erfolgen. Es gibt ausserdem Überlegungen, die den hohen prozentualen Anteil bei homo- und bisexuellen Männern auf einen unvorsichtigen Lebensstil zurückzuführen. Besonders gefährdet sind Einwohner jener Länder, in denen HIV sehr verbreitet ist, zu denen die Aufklärung über die Infektionswege und –gefahren jedoch nicht vordringt, wie z.B. in Afrika, Südamerika, Südostasien. Drogenabhängige setzen sich natürlich einem sehr grossen Risiko aus, wenn sie nicht saubere Spritzen benutzen.


Diagnostische Lücke: Erst vier bis sechs Monate nach der Infektion kann festgestellt werden, ob ein Mensch HIV-positiv oder –negativ ist. In dieser Zeit steigt die Viruskonzentration. In dieser Zeit ist die Gefahr, dass der Virus übertragen wird ganz besonders gross. Danach folgt die sogenannte “asymptomatische Phase”, die Jahre anhalten kann. In dieser Zeit halten das Immunsystem und das Virus eine Art Gleichgewicht. Warum diese Phase bei einigen Infizierten länger anhält, als bei anderen, wissen wir im Moment noch nicht.



6) Die Rechtslage


Niemand darf einen Menschen zwingen, einen Aids-Test zu machen. Niemand muss seinem Arbeitgeber erzählen, dass er oder sie HIV-positiv ist. Ärzte dürfen ohne Einverständnis des Patienten keinen Aids-Test durchführen (obwohl dies trotzdem vorkommt). Ärzte dürfen sich nicht weigern, einen HIV-Positiven zu behandeln. Zur Offenheit sind HIV-Infizierte nur demjenigen gegenüber verpflichtet, der im Kontakt mit dem Betroffenen ansteckungsgefährdet ist.



7) Was geht im Körper nach der Ansteckung vor?


7.1) Vermehrung des Aidsvirus

Die meisten Menschen, die sich mit Aids angesteckt haben können viele Jahre beschwerdenfrei leben. Obwohl die Krankheit noch nicht zu erkennen ist, kann der Infizierte bereits andere Leute anstecken. Trotzdem noch keine Beschwerden vorhanden sind , erfolgt bald nach und nach die Schwächung des Immunsystems. Es ist aber möglich, dass bereits einige Tage bis wenige Wochen nach der Ansteckung gelegentliche grippenähnliche Beschwerden (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen usw.) auftreten, die in der Regel rasch vorübergehen. Sie sind ein Zeichen dafür,



Яндекс.Метрика