Kategorie der abstrakten: Geschichte


Pablo Ruiz Picasso


1881 – 1973




Mein Referat möchte ich über einen der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts dem Spanier Pablo Ruiz Picasso halten. Seiner Kreativität und seinem unermüdlichen schöpferischen Tatendrang hat die Kunst der Moderne entscheidende Impulse zu verdanken. Mit zahllosen Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Graphiken und Keramikarbeiten gehört Picasso zu den produktivsten Künstlern überhaupt.

Mit 15 Jahren schaffte der 1881 in Malaga geborene Sohn des Zeichenlehrers Leon Ruiz mühelos die Aufnahmeprüfung an der Kunsthochschule in Barcelona. Nur ein Jahr später verließ er Barcelona, da nach Meinung seines dort in der Hochschule lehrenden Vaters ihn diese nicht mehr genügend fördern konnte. An der angesehenen Akademie der Hauptstadt Madrid besuchte der junge Kunststudent weniger die Kurse, als vielmehr die Museen, vor allem den Prado und die Künstlerlokale. Schon während dieser Zeit hatte er erste erfolgreiche Ausstellungen.


“Blaue Periode” 1901 – 1904

1901 besuchte der aufstrebende Künstler mehrfach die Kunstmetropole Paris. Dort lernte er die Arbeiten der Impressionisten Cezanné, Degas und Toulouse-Lautrec kennen, die ihn sehr beeindruckten und ihn selbst zu Bildern von Außenseitern der Gesellschaft wie “Bettler, Obdachlose und einsame Menschen” inspirierten. Seine Darstellung reduzierte er im Gegensatz zu den Impressionisten sowohl in Farbe als auch in der Formgebung auf ein Minimum. Da die zwischen 1901 und 1904 entstandenen Bilder in kühlen bläulich-grünlichen Tönen gehalten sind, nennt man diese Schaffensphase die “Blaue Periode”.


“Rosa Periode” 1904-1906

1904 siedelte Picasso endgültig nach Paris über. Er tauchte in das Leben der Pariser Boheme ein, das Treiben im Künstlerviertel Montmartre faszinierte ihn. In vielen Bildern hielt er die dort auftretenden Artisten und Gaukler fest. Da in diesen Bildern aus dem Zirkus und Artistenmilieu rosa Töne dominieren, wird die Phase von 1904 – 1906 die “Rosa Periode” genannt.


Kubismus

Der Verkauf seiner Werke aus der “Rosa Periode” an den Galeristen Ambroise Vollard ermöglichte ihm 1906 erstmals ein einigermaßen sorgenfreies Leben. Derart abgesichert wagte sich der Maler 1907 an sein erstes Experiment. Er malte die “Mädchen von Avignon (Demoiselles d´Avignon)”. Das Bild schockierte durch die Verzerrung und Zerstückelung der Figuren und des Bildraumes. Auf der Suche nach ausdruckssteigernden malerischen Mitteln fand er wie viele seiner Zeitgenossen die sogenannte “primitive” Kunst Afrikas, den archaisch anmutenden Masken und Plastiken der Südsee sowie die iberische Skulptur. Dieses Formvokabular findet sich in den “Mädchen von Avignon” wieder. Mit einem System von scharfen Linien und Schraffuren zerlegt er die Gesichter und Körper und formuliert damit erstmals die kubistische Auffassung, Volumen grundsätzlich als Rhythmen von Flächen wiederzugeben. Insofern bildet das Gemälde “Mädchen von Avignon” den Auftakt zum Kubismus. Stets betonte er die Eigengesetzlichkeit eines Kunstwerkes, indem er sich über jeglichen Abbildrealismus erhob und ein Bild allein nach innerbildlichen Gesetzen komponierte. So wurden in den kubistischen Bildern die Gegenstände zerlegt und neu in




Яндекс.Метрика