Kategorie der abstrakten: Philosophie


war es, der den viel zitierten Satz prägte nach dem „das höchste Ziel menschlichen Handelns das größtmögliche Glück der größtmöglichen Anzahl sei. Das was dem Menschen am meisten nützt, und zwar wenn möglich allen Menschen, soll also das Gute sein. Erstrebenswert sind Handlungen, die den individuellen und allgemeinen Nutzen befördern oder zumindest nicht verhindern.“ Bentham starb am 6. Juni 1832 in London. Auf eigenen Wunsch wurde sein Leichnam vor den Augen seiner Freunde seziert. Sein mit einem Wachskopf (der echte Schädel wurde mumifiziert) versehenes, völlig bekleidetes Skelett steht noch heute in einer Glasvitrine des Londoner University College, das Bentham mitbegründete.

Mill war sich bewusst, dass zum Glück des Menschen ein Wissen um Möglichkeiten gehört, auch dann, wenn diese Möglichkeiten nicht, oder noch nicht realisierbar sind.


Text aus „Der Utilitarismus“


Unter „Glück“ versteht Mill die Lust des Freiseins von Unlust, unter „Unglück“ Unlust und das Fehlen von Lust. Um das zu verstehen muss jedoch geklärt werden, was die Begriffe Lust und Unlust einschließen. Nichts desto Trotz meint Mill, dass Lust und Freisein von Unlust die einzigen Dinge sind, die als Endzweck wünschenswert sind und alle anderen wünschenswerte Dinge nur deshalb wünschenswert sind, weil sie entweder selbst lustvoll oder sie Mittel zur Beförderung von Lust und Vermeidung von Unlust sind.


Bei vielen Menschen stößt eine solche Lebensauffassung jedoch auf Abneigung. Der Gedanke, dass das Leben keinen höheren Zweck habe als die Lust, kein besseres oder edleres Ziel des Wollens und Strebens erscheint niedrig und gemein. Immerhin würde es bedeuten, dass Menschen keiner anderen Lust fähig sind als der der Schweine. Und wenn die Quellen der Lust für Menschen und Schweine die selben wären, müssten die Lebensregeln ebenfalls gleich sein.



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