Kategorie der abstrakten: Musik


Peter Koen 6.C

Richard Wagner

(Leipzig 22.5.1813 - Venedig 13.2.1883)


Sein Vater starb sehr früh, die Mutter heiratete kurze Zeit später den Schauspieler L. Geyer und zog von Leipzig nach Dresden. Ein Konzert mit L. v. Beethovens 7. und 9. Symphonie sowie seiner “Egmont” - Ouvertüre weckte in Wagner ein erstes Interesse an Musik, und er nahm Kompositionsunterricht bei C. Müller. 1830 wurde er in der berühmten Thomasschule in Leipzig aufgenommen; dann widmete er sich an der Universität unter dem Thomaskantor T. Weinlig sechs Monate lang Kontrapunktstudien; was seine musikalische Ausbildung anbelangte, war er jedoch vorrangig Autodidakt. In den 30er Jahren wurden seine ersten Kompositionen von einer gewissen Bedeutung aufgeführt, darunter eine Weinlig gewidmete Klaviersonate, weitere Klavierstücke, einige Ouvertüren und die Symphonie in C-Dur. Jedoch erweckte das Theater Wagners Hauptinteresse; 1832 arbeitete er an seiner unvollendeten ersten Oper “Die Hochzeit”, und 1833 begann er mit seiner ersten vollendeten Oper “Die Feen” in Würzburg, wo er als Korrepetitor tätig war; durch diese Tätigkeit wurde er mit zeitgenössischen Opern Opernaufführungen vertraut. 1835 beendete Wagner die Arbeit an einer neuen Oper, “Das Liebesverbot oder Die Novize von Palermo” nach W. Shakespeares “Maß für Maß”. Im selben Jahr wurde er Musikdirektor am Magdeburger Stadttheater, wo er 1836 auch “Das Liebesverbot” aufführen konnte, das jedoch nur ein einziges Mal gespielt wurde. Er ging dann an das Stadttheater in Königsberg, wo er wenig später die Schauspielerin Minna Planer heiratete. Auch der Aufenthalt in Königsberg war kurz; 1837 ging Wagner mit seiner Familie nach Riga, wo er am Theater eine Anstellung als Kapellmeister erhielt. Dort führte der 24jährige Opern von W. A. Mozart, C. W. Gluck, V. Bellini und anderen auf und begann mit der Arbeit am Libretto seiner neuen Oper “Rienzi, der letzte der Tribunen”. Nach Ablauf des Anstellungsvertrages im Frühjahr 1839 ging Wagner nach Paris, wo er die Partitur von “Rienzi” fertigstellte. Trotz freundschaftlicher Unterstützung durch G. Meyerbeer gelang es ihm nicht, seine Oper dort aufzuführen; Kontakte zur Musikwelt in Paris waren fruchtlos. Während seines Aufenthalts in der französischen Hauptstadt hörte Wagner eine denkwürdige Aufführung der 9. Symphonie von Beethoven, die ihn zutiefst bewegte. Während er noch an der Vollendung von “Rienzi” arbeitete, begann er mit dem Libretto zu einer neuen Oper “Der



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