Kategorie der abstrakten: Philosophie


  • Kritikpunkte:

Die ganze Wahrheitstheorie funktioniert nur dann, wenn wir bereits über wahre Aussagen verfügen mit denen die neuen dann kohärieren müssen.


Redundanztheorie:

  1. Nach ihr erübrigt sich eine Theorie des Begriffs „wahr“ zu entwickeln, da das Prädikat „wahr“ bzw. „ist wahr“ streng genommen überflüssig ist.

  2. Denn zu sagen, dass x wahr ist, bedeutet nach dieser Theorie nicht mehr als x zu behaupten“

  • Kritikpunkte:

Es gibt vor allem in der deutschen Sprache Aussagen, wo auf das Prädikat „wahr“ nicht verzichtet werden kann. (z.B.: Der erste Satz in Wittgensteins „Tractatus“ ist wahr)

  • Alle Folgerungen wahrer Sätze sind wahr


  • Pragmatische Wahrheitstheorie:

    1. Sie ist eine neuzeitliche Theorie à in den U.S.A entwickelt

    2. Bringt Wahrheit in den Zusammenhang mit den Folgen unseres Handelns

    3. Es werden wahre von falschen Aussagen dadurch unterschieden, dass erstere produktiver bzw. nützlicher für uns sind als letztere.

    • Kritikpunkte:

    Wahre Vorstellungen sind solche, die wir uns aneignen, die wir geltend machen, in Kraft setzen und verifizieren können.

  • Falsche Vorstellungen sind solche, bei denen das alles nicht möglich ist, das heißt wahr ist der Name für jede Vorstellung, die den Verifikationsprozeß auslöst und nützlicher der Name für die in der Erfahrung sich bewährende Wirkung (individuell getrübt) à Selbstzweck, Notlüge, Lüge


  • Konsensutheorie:

    1. Entwickelt von Jürgen Habermas

    2. Wahrheit spielt eine zentrale Rolle im zusammenhang mit Kommunikation und Verständigung

    3. Menschen, die über eine Sache verhandeln, sind einer Wahrheit zumindest nahe, wenn sie einen Konsens (Übereinstimmung) gefunden haben.

    4. Ein Konsens sollte unter der Bedingung einerde-DE" style= "margin-bottom: 0in; text-align: justify">Es müssen Beeinflussung, Manipulation und Drohungen ausgeschlossen werden.

    5. Ideale Sprechsituation:

      1. Alle potentiellen Teilnehmer eines Diskurses müssen die gleiche Chance haben, kommunikative Sprechakte zu verwenden, sodass sie jederzeit Diskurse eröffnen können.

      2. Alle Diskursteilnehmer müssen die gleiche Chance haben, Deutungen, Behauptungen, Erklärungen aufzustellen und deren Geltungsanspruch zu widerlegen.

      3. Zum Diskurs sind nur Sprecher zugelassen, die als Handelnde gleiche Chancen haben, representative Sprechakte zu verwenden

      4. Zum Diskurs sind nur Sprecher zugelassen, die als Handelnde die gleiche Chance haben, regulative Sprechakte zu verwenden, d.h. zu befehlen, und sich zu widersetzen, zu erlauben und zu verbieten.

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