Kategorie der abstrakten: Philosophie


Rudolf Steiner, 1861 in Kroatien geboren, starb 64 jährig in Dornach ( Schweiz ).

Er studierte an der Technischen Hochschule in Wien Mathematik und Naturwissenschaften. Unter anderem war er Mitarbeiter am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar. Später unterrichtete er an der Berliner Arbeiterbildungsschule. Nach Beschäftigung mit Theosophie gründete er die Anthroposophische Gesellschaft und das Goetheanum. (Freie Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach)


Rudolf Steiner war promovierter Philosoph und hat seine oft sehr kritischen Gedanken über die Zeitlage und die vermeintlichen Grenzen des Erkennens scharf geäußert. Er beschäftigte sich mit Mathematik, den Naturwissenschaften sowie Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Es ist eine auch heute noch wenig bekannte Tatsache, dass er vor dem ursprünglichen Lehrerkollegium über vierzig Vorträge in drei Zyklen über Naturwissenschaft hielt. Bemerkenswert ist u.a., dass er in einem dieser Vorträge schon im Jahre 1920 eine Differentialgleichung für Lichtwirkungen entwickelte, die erst drei Jahre später von Erwin Schrödinger "neu" entdeckt wurde. Sie spielte als Grundlage der Quantenphysik in der modernen Naturwissenschaft eine Rolle.


Anthroposophie ist kein von Rudolf Steiner fertig ersonnenes Weltbild, sondern eine bewusste Beziehung zum Geistigen im Menschen. Die Werke Rudolf Steiners sind keine theoretischen Konstrukte, sondern regen Begriffsbildungen an, die - richtig gehandhabt - eine Erkenntnis von seelisch-geistigen Realitäten und ein geistesgegenwärtiges Handeln fördern.. Bedeutung erlangte die Anthroposophie auf dem Gebiet der Medizin, der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der Pädagogik.



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