Kategorie der abstrakten: Philosophie


seelischen und geistigen Veranlagungen und Begabungen ausgerichtet. Deshalb tritt vom 1. Schuljahr an neben die mehr sachbezogenen Unterrichtsgebiete ein vielseitiger künstlerischer Unterricht. Durch diesen werden die für den einzelnen Menschen wie für die Gesellschaft wichtigen schöpferischen Fähigkeiten und Erlebniskräfte gefördert.

Es gilt das Prinzip des Exemplarischen, das Bildungsziel steht im Vordergrund. Die Motivation des Schülers darf nicht durch dogmatisierte Inhalte und Stoffquantitäten gefährdet werden.





Zielsetzung



Ziel der Waldorfschulen ist es, Fähigkeiten des Schülers aufzubauen und zu unterstützen. Die Frage lautet dabei nicht: "Wie vermittle ich abfragbares Wissen und Kenntnis kurzlebiger Fakten?", sondern: "Wie fördert der zu behandelnde Stoff die im Schüler anzuregenden Fähigkeiten?"

Um Fähigkeiten zu erwerben, muß das Erleben des Kindes geschult werden. Begriffe sollen nicht nur Informationsträger sein, sondern umfassende, lebendige Ausdrucks- und Orientierungsbilder darstellen. Die individuelle Gefühlswelt und deren Schulung zur Differenzierung ist ausschlaggebend. Mit Hilfe der persönlichen emotionalen Beteiligung und Betroffenheit des Schülers soll das notwendige Interesse geweckt werden.


Auch die gesunde Entwicklung emotionaler Intelligenz soll an der Waldorfschule gefördert werden. Der Lehrer muß für die verschiedenen seelischen Konstitutionen der Kinder Sensibilität entwickeln und sie in den Unterricht mit einbeziehen. So wird z.B. auch auf die Temperamente der Kinder Rücksicht genommen. Die vier klassischen Temperamente - Choleriker, Sanguiniker, Melancholiker und Phlegmatiker - sind dabei nur Anhaltspunkte.


Das Erüben sozialer Kompetenzen wird in einer Klassengemeinschaft von Schülern



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