Kategorie der abstrakten: Philosophie


unterschiedlicher Begabung lebensnaher möglich sein als ein notenorientiertes Lernen von Schülern derselben Begabungsbandbreite. „Sitzenbleiben“ setzt einen abstrakten Leistungsgedanken vor die soziale Tragfähigkeit einer Klassengemeinschaft. Waldorfschulen bauen dagegen auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander. Denn schneller begreifende Schüler lernen am meisten, wenn sie Gelegenheit bekommen, langsamer begreifenden Schülern etwas zu erklären. Viele lernen auch besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind. Das gemeinsame Lösen von Aufgaben in Gruppen mit unterschiedlichen Begabungen ist eine Herausforderung des Berufslebens, auf die die Schule schon vorbereiten sollte.


Mit Verlassen der Schule soll der junge Mensch auch die Bereitschaft erworben haben, sein Leben lang zu lernen. Er muß erkennen, dass er aufgrund seines Tuns die Welt bereichern und mitgestalten kann.



Charakteristik



Die Auswahl des Lehrstoffes und seine Themen sind übernational. Die geschichtliche, staatliche und soziale Wirklichkeit des jeweiligen Standortes sind jedoch in den Unterricht einzufügen.

Die Waldorfschule umfaßt 12 Schulstufen. Der möglichst altershomogene Klassenverband bleibt während der gesamten Schulzeit bestehen.

Ein Klassenlehrer begleitet die Kinder in der Regel während der ersten acht Jahre. Er wird von Fachlehrern ergänzt.

Der fächerübergreifende Unterricht erfolgt in 3- bis- 4-wöchigen Epochen. Damit wird ein stündlicher Wechsel zwischen einzelnen Gegenständen vermieden und die Schüler können sich über längere Zeit gemeinsam mit dem Lehrer in ein Thema vertiefen.

Es erfolgt ein weitgehender Verzicht auf Schulbücher in den ersten vier Klassen. Der Unterrichtsstoff wird vom Lehrer aufbereitet, dann gemeinsam und individuell erarbeitet und in eigenen Heften festgehalten.

Durch zwei lebende Fremdsprachen ab der ersten Schulstufe fühlen sich die Kinder



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