Kategorie der abstrakten: Philosophie


frühzeitig in Sprachmelodie und -rhythmus ein und entwickeln Interesse für unterschiedliche Kulturen und Völker.

Bewußte Einbeziehung verschiedener Rhythmen in die Unterrichtsgestaltung (Tages-, Wochen-, Monats-, Jahresrhythmus).

Neben den traditionellen Unterrichtsfächern wird besonderer Wert auf handwerklich-künstlerische Lernangebote gelegt.

Eurythmie als "waldorfspezifisches" Unterrichtsfach wird von der ersten bis zur zwölften Schulstufe unterrichtet und dient der umfassenden Persönlichkeitsentfaltung. Die von Rudolf Steiner aus den Gesetzmäßigkeiten der Sprache und Musik entwickelte Bewegungskunst soll dem jungen Menschen helfen, mit seinen Gefühlen umzugehen sowie den Körper als Werkzeug seiner Persönlichkeit verstehen zu lernen.

Statt abstrakter Noten erhalten die Schüler am Ende des Schuljahres eine ausführliche verbale Beurteilung von jedem Lehrer und in jedem Fach, die einen genauen Einblick in die Entwicklung und Befindlichkeit des Schülers gibt.

Versetzungsentscheidungen und damit ein "Sitzenbleiben" gibt es nicht.

Bei allen Abschlussqualifikationen werden Notenzeugnisse erstellt. Die Waldorfschulzeit beträgt zwölf Jahre, in denen der Hauptschulabschluss bzw. die Mittlere Reife, in einigen Ländern auch die Fachhochschulreife erworben werden kann. In einem angehängten 13. Schuljahr können Schüler, meistens an der Waldorfschule selbst, auch die Abiturprüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission (unter Beteiligung der Waldorflehrer) ablegen. Trotz länderweise unterschiedlichen Bedingungen ist diese immer bundesweit anerkannt. Die Quote von Schülern, die einen entsprechenden Abschluß erreichen, liegt meist ebenso hoch oder höher als an staatlichen Schulen.

In den ersten Schuljahren, in denen die eigene Urteilskraft der Schüler erst heranreift, ist "bildhafter" Unterricht ein wesentliche Unterrichtsprinzip. Die Tatsachen werden so behandelt, dass die Schüler zusammen mit dem Anschaulichen auch das Gesetzmäßige und Wesenhafte der Dinge im Sinne echter Bilder verstehen und erleben lernen.

Das Lernen im Grundschulalter ist noch nicht gedanklich abstrakt, sondern bildhaft konkret. Durch ein nachahmendes Einleben in die Bewegungsformen des Schreibens werden auch Gefühl und Willen angesprochen und die Buchstaben aus künstlerisch gestalteten Bildern herausgearbeitet. So werden das bildhafte Erleben und der



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