Kategorie der abstrakten: Philosophie


Thomas Schaaf ThSchREISE@aol.com

Was ist Religion?

Jenseits von Absolutismus und Relativismus

Sinn und Ziel des Buddhismus





Thema



Was ist Religion eigentlich und wie entsteht sie? Warum gibt es so viele Religionen, und geht es nicht in jeder Religion mehr oder weniger um dasselbe? Gibt es eine Möglichkeit, Menschen verschiedener Religionen zum Dialog anzuregen? Gibt es unter allen Religionen eine, die die richtige ist? Worin unterscheidet sich Religion von Philosophie? Welche Ziele verfolgt der Buddhismus?


Zitate:

“Im Unterschied zur Philosophie geht es in der Religion um Heilsbotschaft und Heilsweg zugleich.”

“...wir brauchen einen Dialog in gegenseitiger Verantwortung und im Bewusstsein, dass wir alle die Wahrheit nicht »fertig« besitzen, sondern auf dem Wege sind zur »je größeren« Wahrheit.”

“Dem Buddha geht es allein um das Überwinden des Leidens, und deshalb beschränkt er sich konsequent darauf, das Wesentliche zu lehren, den Weg zur Heilung von unserer Krankheit; denn diese Krankheit ist nicht anderes als unser Dasein selbst.”




Interpretation



Wie entsteht Religion?


In der Religion wird die Erfahrung des Heiligen thematisiert. (Es geht um eine “erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen”.) - Obwohl die (Natur-)Wissenschaften heute in der Lage sind, eine Vielzahl von Vorgängen in der Natur, die vor mehreren Jahren noch als unerklärlich galten, logisch zu erklären, so bleiben die Grundfragen des Lebens, wie die Frage nach Ursprung, Herkunft, Sinn des Lebens, Vergänglichkeit, Tod etc., aus wissenschaftlicher Sicht unbeantwortet. Aufgabe der Religion ist es also im Wesentlichen, gerade auf diese Fragen Antworten zu geben und Lösungen bereitzustellen, z.B. Lösungen im Umgang mit dem Tod und dem Dasein nach dem Tod. Kritiker sind daher wohl häufig der Auffassung, Religion sei lediglich ein von Menschen erschaffenes, zur Befriedigung ihres Wissensdrangs erdachtes Phänomen. Möglicherweise haben sie damit nicht völlig Unrecht.


Im vorliegenden Text heißt es dazu: “Religion ist die in einer [...] Gemeinschaft sich lebendig vollziehende [...] sozial-individuell realisierte Beziehung zu etwas, was den Menschen und seine Welt übersteigt oder umgreift”.


Wenn einem Menschen etwas unausweichliches zwingend bevorsteht, ist das für ihn in der Regel schon kein angenehmer Gedanke, da er selbst auf diese Angelegenheit scheinbar keinen Einfluss nehmen, bzw. sie verhindern kann. Er hat Angst, wie Seeleute im Mittelalter



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