Kategorie der abstrakten: Biologie


Anton Geist

antongeist@hotmail.com

ZIVILISATIONSKRANKHEITEN

ein Referat von Martin Witzelsberger und Chilly Geist


Definition und Auslöser


Zivilisationsschäden sind psychologische und physische Schäden, die infolge der durch die Zivilisation geschrumpften Widerstandskraft auftreten. Als auslösende Faktoren kommen unter anderem in Betracht: fehlerhafte, zB übermäßige, einseitige Ernährung, Umweltverschmutzung, Mangel an körperlicher und klimatischer (die Abwehrkraft steigernder) Belastung, Rastlosigkeit und übermäßiger beruflicher Streß, Lärmbelästigung, soziale Desintegration.


Auswirkungen


Durch Zivilisationsschäden verursacht oder mitverursacht sind häufig: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes, manche allergische Erkrankungen, manche Karzinome (zB Lungenkrebs) sowie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Gicht.


Arteriosklerose ( = Atherosklerose, Arterienverkalkung)


Eine Arterie (oder Schlagader) ist ein Blutgefäß, in dem das Blut vom Herzen zu den Organen fließt.

Die am weitesten verbreitete Arterienerkrankung, die besonders bei älteren Menschen auftritt und in den Industrieländern eine wichtige Todesursache darstellt, ist die Arteriosklerose, im Volksmund Arterienverkalkung genannt.

Die Arteriosklerose selbst ist nicht die unmittelbare Todesursache, sondern sie führt entweder zu inneren Blutungen oder zu Versorgungsengpässen mit Sauerstoff für die zugehörigen Organe.

Durch verschiedene Schädigungen (u.a. erhöhter Blutdruck, Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette) im Blut werden die Zellen, die die Arterien innen auskleiden, angegriffen.

Dieses Angreifen führt zu Lücken im Zellverband. Daher dringen Blutplättchen in die Zellzwischenräume der innersten Arterienwandschicht ein und regen die sonst glatten Muskelzellen und das Bindegewebe zu Wachstum an.

Das führt bei Um- und Aufbauprozessen und es kommt zu fettähnlichen Ablagerungen und einer starken Vermehrung der Bindegewebsfasern, konkret lagern sich Fett, Cholesterin, Blutplättchen, abgestorbene Muskelzellen und andere Zellen ab (siehe Buch S. 76, Abb. 1)

Durch die genannten Ablagerungen wird einerseits der Raum für den Blutfluss eingeengt und andererseits auch die Elastizität und Biegsamkeit der Arterien vermindert.


Es kommt überdies zu entzündlichen Reaktionen und weiterem Gewebszerfall. Schließlich können die Herde aufbrechen, und es entstehen Geschwüre, auf denen sich Blutgerinnsel niederschlagen (siehe Buch S. 76, Abb. 2).

Oft reicht die Durchblutung im Ruhezustand noch aus, bei Bewegung sind die Arterien aber kaum erweiterbar.

Der vollständige Verschluß einer Arterie, vor allem durch Thrombenbildung (Blutpfröpfe), führt zum Absterben des betroffenen Gewebes (Herzinfarkt, Schlaganfall).

Es können aber auch Aneurysmen auftreten, örtliche Arterienerweiterungen.

Risikofaktoren sind unter anderem die Zuckerkrankheit, der Bluthochdruck sowie eine Ernährung, die mit einer Erhöhung des Blutfett- und/oder des Blutcholesterinspiegels einhergeht. Äußere Risikofaktoren sind zB übermäßige Nahrungsaufnahme, Bewegungsarmut



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